Musik

JA-woll! Unser erstes Album „Distanzen“ hat im März 2019 via recordJet das Licht der Welt erblickt und st in diversen Musikportalen erhältlich.

Zum Streamen via https://spoti.fi/2INT3BF oder Kaufen: https://itunes.apple.com/de/album/distanzen/1453053410

Albumtexte:

Richtig leben im Falschen

Von kleinauf die Erwartungen / nur gut gemeint / wessen Art zu leben?

Bitte nehmen Sie Ihr Leben nicht zu persönlich, junger Mann / die Strukturen sind mächtig / es kann nicht sein, was nicht sein darf
Richtig leben im Falschen / scheinbar Utopie
Bewirb dich jetzt auf meine Stelle, ich steige aus und dreh‘ mein Rad / alle, die mir hier begegnen, entgegnen entgegnen entgegnen, dass niemand seinen Platz fest hat

Die Frequenz deines Atems wird zum Fluss, der dich leicht trägt / Unsere Grenzen sind fließend, unter dem Pflaster liegt ein Strand
Richtig leben im Falschen / scheinbar Utopie
Bewirb dich jetzt auf meine Stelle, ich steige aus und dreh‘ mein Rad / alle, die mir hier begegnen, entgegnen entgegnen entgegnen / dass ich keinen Platz fest hab

Bewirb dich jetzt auf meine Stelle, sie wird im nächsten Monat frei / alles, was dir dort begegnet, entgegnet entgegnet entgegnet / dass du keinen Platz fest hast

Richtig leben im Falschen / Richtig leben im Falschen / scheinbar Utopie

Leben Leben Leben Leben Leben Leben Leben Leben Leben
Leben Leben Leben Leben Leben Leben Leben Leben Leben
Leben Leben Leben lassen

Mein Aquarium

Dieser Raum ist mein Aquarium, ich geh‘ im Tiefenrausch auf Tauchstation / zwischen all den bunten Lichtern, fühl‘ ich mich frei / ein leichtes Bunt kitzelt mich auf der Stirn und tut einfach gut, weil es tut, was es tut / an all den warmen Farben schwimm‘ ich vorbei

Ferne Blicke tropfen an die Wand und keiner hat’ s gesehen / ein Mann beißt seinen Hund nur so aus Zeitvertreib / ferne Blicke tropfen von der Wand, als wäre nichts geschehen / ein Hund fragt einen anderen nach der Sommerzeit / und ich bin nur ein Fisch, der sich verirrt, in einem Aquarium, das niemandem gehört

Dieses Haus ist ein Panoptikum, jede Wachsfigur dreht sich nach mir um / verschwommener Scherenschnitt, so ziehen die Ausschnitte durchs Bild / ein träger Schwall pinselt ganz schwerelos meinen Körper, komm‘ davon nicht los / jeder Sound zerfließt im Ohr, flüssiges Blei

Ferne Blicke tropfen von der Wand und keiner hat’ s gesehen / ein Mann beißt seinen Hund nur so aus Zeitvertreib / ferne Blicke tropfen von der Wand, als wäre nichts geschehen / ein Hund fragt einen anderen nach der Sommerzeit / und ich bin nur ein Fisch, der sich verirrt, in einem Aquarium, das niemandem gehört.

Mit euch nicht

Mit Euch nicht in einem Atemzug, mit Euch nicht / das artet aus in Selbstbetrug und fällt doch ins Gewicht / mit Euch nicht, mit Euch nicht / mit Euch nicht, mit Euch nicht

Das Leben der anderen Leute scheint anderen Leuten attraktiv / zum Beispiel unseren Eltern, deren Karrieren ich verschlief / Das Leben der anderen Leute macht andere Leute so nervös / als wäre es ihr eigenes und nicht im Goldenen Blatt

 Mit Euch nicht in einem Maßanzug, mit Euch nicht / das zwickt und zwängt von Kopf bis Fuß und fällt doch ins Gewicht / mit Euch nicht, mit Euch nicht / mit Euch nicht, mit Euch nicht

Das Leben der Kinder der anderen scheint anderen Eltern attraktiv / das Streben nach Bestätigung, wie sie zu sein, steckt furchtbar tief / Das Leben der Kinder der anderen macht andere Eltern so nervös / Wer erkennt sich darin wieder? Von Spiegelbildern abgelöst

 Mit Euch nicht in einem Atemzug, mit Euch nicht / das führt zu weit, ich geh‘ nicht mit aus heutiger Sicht / mit Euch nicht, mit Euch nicht / mit Euch nicht, mit Euch nicht

Leute kucken Leute

Leute kucken Leute kucken Leute / Leute kucken Leute kucken Leute / kucken anderen, die sie nicht kennen wollen / beim Leben zu und knistern vor sich hin / Kaum zu hören: ihr stummes Flüstern in der U-Bahn / abgestillte Ewigkeit, die auf sich warten lässt / bis zur Endstation in einem Traum, der sich vergisst

 Sag‘ mal, hast du den gesehen? Muss denn der grad‘ vor mir stehn’? Sag‘ mal, hat der mich gesehen? Sag‘ doch, sag‘ doch, sag mal „Nein“ / Kann der denn nicht gerade gehen? Keine Zeit, das zu verstehen / Muss der sich grad jetzt wegdrehn‘? Viel zu schnell, um wahr zu sein

Leute kucken Leute kucken Leute / Leute kucken Leute kucken Leute / kucken anderen, die in ihr Blickfeld schneien / beim Schneefall zu und summen vor sich hin / Schickes Testbild, fast wie Fernsehen, U-Bahn-Fernsehen / Fernsehen, wie es früher war, kurz vor dem Schlafengehen / ein loser Blickkontakt, der kurz erglüht und schnell erlischt

 Sag‘ mal, hast du den gesehen? Muss denn der grad‘ vor mir stehn’? Sag‘ mal, hat der mich gesehen? Sag‘ doch, sag‘ doch, sag mal „Nein“ / Kann der denn nicht gerade gehen? Keine Zeit, das zu verstehen / Muss der sich grad jetzt wegdrehn‘? Viel zu schnell, um wahr zu sein

Leute kucken Leute kucken Leute / Leute kucken Leute kucken Leute / kucken anderen, die sie nicht kennen wollen / beim Leben zu und knistern vor sich hin

Egotripper

Da ist nicht viel woran du glaubst, sie haben dir soviel erzählt / haben gut reden, denkst du dir, dass ihrer Haltung etwas fehlt / Ihre Wörter glänzen laut, beten vor: Denk erst an dich / wo du meist sparend konsumierst, schickt dich ein Virus auf den Strich

Du hörst einen Himmelsschrei von Tag, auf Dauerwachstum programmiert / schlängelst dich durch Hochs und Tiefs, wer hier zuerst bremst, der verliert / Als wäre Leistung nur gerecht und was du wirst, wächst nur aus dir / die halbe Wahrheit, die du kennst: Egotripper werden Stars

Egotripper – Bin ich auch schon infiziert?

Egotripper – Bist du auch schon infiziert?

Du hörst einen Himmelsschrei von Tag, auf Dauerwachstum programmiert / schlängelst dich durch Hochs und Tiefs, wer hier zuerst bremst, der verliert

Egotripper – Bin ich auch schon infiziert?

Egotripper – Bist du auch schon infiziert?

Egotripper – Sind wir auch schon infiziert?

Egotripper – Wer hat wem was injiziert?

Egotripper – Bin ich auch schon infiziert?

Egotripper – Bist du auch schon infiziert?

Egotripper – Sind wir auch schon infiziert?

Egotripper – Wer hat wem was injiziert?

Ego Ego Ego Ego Ego Ego Ego Ego Ego

Also bitte

Wer weiß, was wahr ist oder halbwahr? Umstellt von lautstarken Behauptungen / zugestellte Räume, vorgeträumte Träume / sie versprechen soviel, hol‘ mich ab, jetzt beginnt dieses Spiel

Also bitte, wo beiß‘ ich hier rein? Also bitte, wonach sieht es aus? Gewinn‘ ich ein Auto oder das Haus? Also bitte, was reden wir hier rum? Also bitte, stellen wir uns halt dumm, verkaufst mir ein Auto und ich dir ein Haus

Ich will einen Autopiloten, trotzen den Nachtflugverboten / hab‘ was gegen Drohnen, die unsere Himmel bewohnen / wasch‘ mich unglaublich rein, fall‘ auf falsche Versprechen herein

Also bitte, wo beiß‘ ich hier ab? Also bitte, wonach sieht das aus? Gewinn‘ ich ein Auto oder das Haus? Also bitte, was reden wir hier rum? Also bitte, stellen wir uns halt dumm, verkaufst mir ein Auto und ich dir ein Haus

Wer gibt dir heut‘ seinen Wert? Wer kennt deinen eigenen Preis?

Wer gibt dir heut‘ seinen Wert? Wer kennt deinen eigenen Preis?

Also bitte, wer hat dich bezahlt? Also bitte, wer hat dich bezahlt? Also bitte, wer hat dich bezahlt? Dein Lächeln in der Stimme überstrahlt, was wir nicht hören sollen, verschwindet im Off / Also bitte schau: Der Wind hängt schief, zwischen den Ästen, wo meine Sehnsucht schläft, ohne ein Auto und ohne dein Haus

Gropiusstadt

Halt mir ein Bett warm heut‘ Nacht in Gropiusstadt, auf dass der Morgen sich vergisst / und
bitte frag‘ mich nicht: „Wie war dein Tag?“ ehe der Abend diesen Himmel frisst
Zwischen den Zeilen: helles Weiß, scheint so klar, kein leises Frösteln, kein Ton zuviel / traumlose Wolken regnen ab über dem Dach und jeder Tropfen klingt altbekannt

Füttere mein Ego nach in Gropiusstadt, im hohen Süden von Neukölln / bis sich mein Schattenriss mit Leben füllt, atme ich den Schlaf aus deiner Hand
Spiel ’ne Gitarre, die sich nie verstimmt, im Schneegestöber: dein warmer Fuß / Trink‘ einen Schluck von diesem Traum, er schmeckt so gut und knistert leise aus dem Beton

Zwischen den Zeilen: helles Weiß, scheint so klar, kein leises Frösteln, kein Ton zuviel / traumlose Wolken regnen ab über dem Dach und jeder Tropfen klingt altbekannt

Wir müssen alle

Raff‘ dich auf im Schleudergang, der dich zigfach wieder hoch holt / Spuck‘ den Dreck hinter den Duschvorhang, der dich auf- und wieder abhält von dir / Alles, was in der Maschine blüht, sind frisch bezogene Gedanken / porentief und sorgenlos rein, was Klementine nie erzählt hat, schade!

Wir müssen alle… Was müssen wir? Ja wirklich alle? Wir müssen alle… Was müssen wir?  Ja wirklich alle? Wir müssen alle ständig expandieren / schreiben Verluste, wenn wir hier stagnieren / jeder Stillstand ein Rückschritt auf den Baum / Panik im Anschlag!

Mach‘ dich lang im Hauptwaschgang, es geht hier nicht nur ums Verrecken / Schrei‘ die Schmerzen an die Kachelwand, die dich zu- und wieder abhält von dir / Was in deinen Fasern schlummert, sind längst verschluckt geglaubte Ängste / unsere Mittel waschen alles raus, was dich je von uns getrennt hat, schade!

Wir haben alle… Was haben wir? Ja wirklich alle? Wir haben alle… Was haben wir? Ja wirklich alle? Wir haben alle ein Konsumgen implantiert / in kleinen Dosen schmackhaft portioniert / sind glattgesättigt, Popstar-Bachelors / Gehirn gewaschen, durch und durch frisiert

Gegen die Gleichschrittmelodie hilft mir nur noch Disharmonie / Nix ist nur bunt, nix ist nur toll, was jeder weiß, was das nur soll?

Wir müssen alle… Was müssen wir? Ja wirklich alle? Wir müssen alle… Was müssen wir?  Ja wirklich alle? Wir müssen alle ständig expandieren / schreiben Verluste, wenn wir hier stagnieren / jeder Stillstand ein Rückschritt auf den Baum / Panik im Anschlag!

Everybody’s Arschloch

Ich will kein Teil deiner Zielgruppe sein / kein Mitglied im Firmenverein / nur ein Stück vom großen Kuchengott / das mich übers Wasser trägt

Habt wenig Dank für zuviel Autofleisch / Silicon Valleys hipsten Hightech-Scheiß / erst kommt Klüngel, dann der Knuddelalarm / da brennt noch Licht in deinem Darm

Everybody’s Darling ist Everybody’s Arschloch / Am liebsten schaun‘ wir hart aber fair / Everybody’s Arschloch bleibt Everybody’s Arschloch / dein Glas ist halb voll – meins halb leer

Lass uns was Richtiges im Falschen tun / nutzen den Tag nur um sich auszuruhn‘ / unverkäuflich sei mein Markenkern / bin trotzdem Diener falsch gepolter Herrn‘

Niezeit bereit sein für „Der Preis ist heiß“ / ohne Erbe oder Fleiß kein‘ Preis / No gain no pain / ganz ohne Steuertricks / Mein Leben wenn du es für dich behälst

Everybody’s Darling ist Everybody’s Arschloch / Am liebsten schaun‘ wir hart aber fair / Everybody’s Arschloch bleibt Everybody’s Arschloch / mein Glas ist halb voll – deins halb leer

Everybody’s Darling ist Everybody’s Arschloch / Am liebsten schaun‘ wir hart aber fair / Everybody’s Arschloch bleibt Everybody’s Arschloch / mein Glas ist halb voll – deins halb leer

Everybody’s Darling ist Everybody’s Arschloch / Am liebsten schaun‘ wir hart aber fair / Everybody’s Arschloch bleibt Everybody’s Arschloch / mein Glas ist halb voll – deins halb leer

Everybody’s Arschloch, Everybody’s Arschloch, Everybody’s Arschloch, Oh Yeah

Everybody’s Arschloch, Everybody’s Arschloch, Everybody’s Arschloch, Oh Yeah

(c) Musik: neustadt / Texte: Lutz Steinbrück

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Fragen an die Band? band@neustadt.berlin

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Unsere EP „Zwischenzeiten“ von 2014 (limitierte CD.-Auflage) ist weiterhin auf Soundcloud zu hören.Here it goes to the 5 hot tracks on this EP und deren Texte (Musik: neustadt/Texte: Lutz Steinbrück):

Um die Welt zu retten vor sich selbst / fehlt mir wieder mal die Zeit / auf- und ab und ab- und aufgehetzt / mach‘ ich mich allzeit bereit

In- und Output rein und aus dem Ohr / ganz zerplant und ausgebucht / ein hipper Affe turnt in meinem Kopf / flüstert: du schaffst nie genug

Leg diesen Hebel um / und schalt auf Stand-by / geh‘ ab auf Tauchstation / in diesem Modus scheinst du frei

Am Nachtblauhimmel geht ein Fenster an / und aus dem Hof ertönt Musik / denk’ daran, dich auf- und abzuspannen / das ist gut gegen den Tick

An- und ausgezerrter Tagstromsound / jetzt ist nah’ wo’s dunkel wird / in der Schwebe pocht dein Herz sich laut / mit einem Schlag bist du knallwach

Leg diesen Hebel um / und schalt auf Stand-by / geh‘ ab auf Tauchstation / in diesem Modus scheinst du frei / Leg diesen Hebel um / und schalt auf Stand-by / was vom Tag übrig bleibt / dämmert schwerelos herein

Leg diesen Hebel um…

Ich würd‘ gern sehn‘ wohin du wächst / hinter den Mauern deiner Angst / hochbezahlte Sicherheit / aber ein Restrisiko bleibt / In Grund und Boden eingeschweißt / was dir lieb und teuer ist / privates Landschaftsschutzgebiet / hier stehen alle Wiesen leer

Wohin willst du wachsen / für wen ist es gut? / für wen ist es schlecht? / wem tut es weh, wenn man’s tut? / Scheint alles so einfach / erfolgreich gleich gut / was sich verkauft / ist alles was hier noch zählt und zählt und zählt

Deine Marketing-Armeen / halten die Gier lauthals stabil / setzen Bilder in die Welt / in den Farben der Saison / Färben Kinder grün und blau / deren Eltern du nicht kennst / jaja, es geht hier um Moral / und Um-Verteilungsfantasien

Wohin willst du wachsen…

Wo die Verkaufslandschaften blühn‘ / und virtuelle Drähte glühn‘ / halten wir fest / was unverzichtbar scheint / Sei‘ auf der Hut bleib digital / beweg‘ den Kopf nur minimal / und sprich‘ mir nach was sich auf Leben reimt

Herzlich willkommen / schöne neue Welt / jetzt bist du endlich wirklich da / ich hab‘ dich nicht einmal im Traum bestellt / du bist viel zu schön um wahr zu sein / Herzlich willkommen…

Kinder mit dem i-pod ruhig gestellt / gebrieft auf den allerneuesten Held / simulieren Sinn der aus dem Blickschirm fällt / im Rat Race um den schönsten Schein / sind sie schnellstmöglich mit dabei / und posten nach was sich auf Facebook reimt

Herzlich willkommen…

Schöne neue Welt schönste neue Welt / Schöne neue Welt schönste neue Welt…

Herzlich willkommen…

Da ist nicht viel woran du glaubst / sie haben dir soviel erzählt / haben gut reden, denkst du dir / dass ihrer Haltung etwas fehlt / Ihre Wörter glänzen laut / beten vor: Denk erst an Dich / wo du meist sparend konsumierst / schickt dich ein Virus auf den Strich

Egotripper / Bist du auch schon infiziert? / Egotripper / Sind wir auch schon injiziert? / Egotripper / Bin ich auch schon indiziert? / Egotripper

Du hörst einen Himmelsschrei von Tag / auf Dauerwachstum programmiert / schlängelst dich durch Hochs und Tiefs / wer hier zuerst bremst / der verliert / Als wäre Leistung nur gerecht / und was du wirst, wächst nur aus dir / die halbe Wahrheit die du kennst: Egotripper werden Stars

Egotripper / Bist du auch schon infiziert? / Egotripper / Sind wir auch schon injiziert? / Egotripper / Bin ich auch schon indiziert? / Egotripper

Alles was du hier siehst / ist nicht für dich gemacht / Dein Revier wird blütenweiß / seit gestern ganztags überwacht

Alles was du jetzt fühlst / spürst du nur auf Verdacht / über abgeklärter Luft / thront renovierte Nachbarschaft

An der Macht da sind die Weißen / die haben auch unsern‘ Hype im Griff / wo wir leben, wie wir reisen / welche Häuser uns bewohnen

Alles was sie erzählen / copy & paste, x-fach gehört / Grund- und Bodensätzerei / der Markt Gesetz / schwebt vogelfrei

Alles was sie erklären / riecht nach Gewinn aus Stahlbeton / sie behaupten Raum und Zeit / auf ihre Rechnung ohne dich

An der Macht da sind die Weißen / die haben auch unsern‘ Hype im Griff / wo wir leben, wie wir reisen / welche Häuser uns bewohnen

Alles was ich seh‘ ist kunterbunt / alles was ich seh‘ ist rund / Meine geile Welt kreist nur um mich / meine geile Welt dreht frei

Alles was ich seh‘ ist kunterbunt / alles was ich seh‘ ist rund / Meine geile Welt sorgt nur für mich / und sie hat nichts mit dir zu tun

Alles was dich hier trifft / hat nur mit dir zu tun / auch wenn es niemand persönlich meint / mit kleinen Fischen die sich nicht lohnen

Lauter Niemand zieht heute weg / eingeweicht auf leisen Sohlen / aus dem perfekt getarnten Meer / falsche Familien abzuholen

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